PFA

Perfluoralkoxy-Polymere oder PFA sind Fluorpolymere. Es handelt sich um Copolymere von Tetrafluorethylen (C2F4) und Perfluorethern (C2F3ORf, wobei Rf eine fluorierte Gruppe wie z.B. Trifluormethyl (CF3) darstellt). Hinsichtlich ihrer Eigenschaften ähneln sie Polytetrafluorethylen (PTFE). Der große Unterschied besteht darin, dass dieses Polymer aufgrund der Alkoxy-Substituenten aus der Schmelze heraus verarbeitet werden kann. Auf molekularer Ebene hat PFA eine geringere Kettenlänge und mehr Kettenverzweigungen als andere Fluorpolymere. Außerdem enthält es ein Sauerstoffatom an den Zweigen. Dadurch entsteht ein Material, das transluzenter ist und bessere Fließeigenschaften, Kriechfestigkeit und eine dem PTFE ähnliche oder noch höhere thermische Stabilität aufweist. Ähnlich günstige Verarbeitungseigenschaften findet man in fluoriertem Ethylenpropylen (FEP), dem Copolymer von Tetrafluorethylen und Hexafluorpropylen.

PFA wird häufig als Material für Rohre und Fittings für aggressive Chemikalien, sowie als korrosionsbeständige Verkleidung von Fässern in der chemischen Prozessindustrie eingesetzt. Übliche Anwendungsbereiche sind der Bau von Gaswäschern, Reaktoren, Sicherheitsbehältern und Verrohrungen.

PFA datasheet (199KB)

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